„Lucius und die kilikischen Piraten“ von Dr. Jens Bölscher unterscheidet sich in positiver Weise von den gängigen Kinderbüchern, denn das Buch ist nicht nur historisch genau recherchiert, sondern es bietet den jugendlichen Lesern außer niveauvoller Unterhaltung einen lebendigen Eindruck des antiken Rom. Nebenbei wird der Leser sowohl mit einigen römischen Maß- und Münzeinheiten, als auch mit dem im damaligen Rom vorherrschenden politischen System vertraut gemacht. Die politischen Winkelzüge, die Neigung des Menschen zu unermesslicher Gemeinheit jedoch, die könnten durchaus auch den aktuellen Nachrichten entnommen sein.
Lucius, (9), Titelheld des Buches, bietet der jugendlichen Fantasie reichhaltige Identifikationsmöglichkeiten. Wer wäre nicht selbst gerne so gewitzt, mutig und selbstbewusst wie Lucius?
Das Buch ist ein toller Geschenktipp für Schüler, die bald mit dem Erlernen der lateinischen Sprache beginnen werden, oder denen irgendwo unterwegs die Motivation verloren gegangen ist. Es macht eine schon lange untergegangene Welt lebendig, deren Sprache leider so oft als totes Idiom missverstanden wird.

Leider verstarb Joachim Fernau schon im Jahr 1988 und seitdem vermissen seine Fans seine klaren und gleichzeitig doch humorvollen Schriften. Trotzdem erleben seine Bücher heute eine wahre Renaissance. Die jüngsten Publikationen seiner Werke als Hörbucher erschliessen diesem wundervollen Autor neue Anhänger.

Eines seiner schönsten Bücher ist "Rosen für Apoll". In diesem herrlichen Werk werden selbst jene überzeugt, die griechische Geschichte bisher für eine langweilige Materie hielten. Fernau erzählt die griechische Geschichte im Plauderton und der Leser wird jede der 351 Seiten geniessen. Dies ist eines der Bücher für die Einsame Insel.

Fernau zerlegt mit diesem Werk die Mythen um die Griechen und das in vielen Köpfen vage und einseitige Bild der Geschichte des antiken Griechenlands. Besonders interessant ist an den Büchern von Fernau, das er mit seinen Büchern immer wieder den Bezug zur Gegenwart knüpft. Aus der Geschichte der Griechen kann und soll man lernen - auch im Zeitalter von Terrorismus und Finanzkrise!

Vor dem Kauf dieses Werkes zögert manch ein potenzieller Käufer. Viele fragen sich, ob dieser Roman wirklich so gut ist, wie viele sagen und ob sie das Buch einer (noch) unbekannten Autorin kaufen sollen. Dieses Werk überzeugt dann aber letztlich vollends. Die sehr dichte Geschichte und die hervorragend gezeichneten Figuren lassen jeden Leser mitzittern. Bald meint man, das Leiden der Hauptfigur schier nicht mehr ertragen zu können. Das Buch zur Seite zu legen wird nahezu unmöglich und man wird sich noch lange an die hier erzählte Geschichte erinnern. Warum ist dieses Buch eigentlich bisher noch nicht verfilmt worden?

Der bekannten Romanautor Conn Iggulden hat mit diesem Buch "Das kleine Dangerous Book for Boys: Was man können muss" ein Zeugnis seiner zahlreichen Talente abgegeben. Mit diesem Sachbuch für Väter und Söhne hat er ein Werk geschaffen, aus dem Väter und Söhne Anregungen für gemeinsame Abenteuer schöpfen können. Im handlichen Hosentaschenformat findet man Anregungen, Tipps und Tricks für Freizeitaktivitäten die das Leben für kleine und große Männer lebenswert machen. Wer mit seinem Sohn eine Minirakete im Eigenbau erstellen oder tolle Pokertricks lernen will, hier findet man all das (und noch viel mehr). Auf den extra Notizseiten "Gefährliche Dinge, die ich getan habe" kann man dann auch die vielen schönen gemeinsamen Unternehmungen in wort und Bild festhalten und für die Zukunft bewahren.

Mein Fazit: ein tolles (und besonderes) Geschenk für Väter! Der Beschenkte wird ein Leben lang an Ihr Geschenk denken.

Neuere Posts Ältere Posts Startseite